artist statement
In meiner Arbeit gehe ich der Frage nach, was von Orten, Räumen und Landschaften bleibt, wenn die unmittelbare Erfahrung des Erlebens längst aufgehört oder sogar auch niemals stattgefunden hat.
Aufgewachsen mit einem familiären Fluchthintergund, erlebte ich imaginativ Orte, die ich nur durch Erzählungen, Gefühle und ein paar verschwommene Fotos kannte.
Erinnerungen, die sich für mich durch eine Sprachlosigkeit in dichte Atmosphären verwandelten, die Entwurzelung, Sehnsucht und überhöhte Schönheit vor meinem inneren Auge und als Gefühl sichtbar machten.
Diese frühe Erfahrung wurde zu einer Wahrnehmungsschule, die zur Grundlage meiner malerischen Haltung wurde, die das Unsichtbare sichtbar machen will.
Der Raum ist hierbei kein Container, sondern ein Zustand, die Natur nicht als äußere Wirklichkeit, sondern als Resonanzraum, in dem Innen und Außen keine festen Grenzen haben, zu betrachten.
Wir sind Teil der Natur, durchdrungen von denselben Rhythmen, denselben Schichten, demselben fortwährenden Werden und Vergehen.
Wahrnehmung ist der Ort, an dem Erinnerung und Gegenwart, Verlust und Schönheit, realer und imaginierter Ort ineinander übergehen. Nicht als Gegensatz, sondern als ein fortwährend entstehendes Geschehen.
Meine Malerei schöpft aus unbewussten autobiografischen und kollektiven Erfahrungen.
Sie hält Gegenwart und Erinnerung in einem Schwebezustand und entzieht sich damit jedem konkreten Ort. Die Arbeiten verstehen sich als Raum, in dem das Innere als Teil von etwas Größerem erfahrbar wird.
Ich arbeite vorwiegend mittel- großformatig in Öl auf Leinwand, sowie in kleineren Arbeiten mit Aquarell und digital.
Hanna Gajare
born in Bremen
study at university of applied sciences, Hamburg, Dep. Art+Design
Class Prof. Hartmut Gudenau (painting, drawing)
Class Prof. Brigitte Thoma (painting)
Class Claudia Skoda (Design)
Graduation: Diploma
89-90 Assistent of artist Bruno Ceccobelli (Nuova Scuola Romana), Roma, Italy
since 90 working in film business
since 15 fulltime freelance artist
group:
2026 beSCHÖNigen, xponart gallery, Hamburg
2022 30 Jahre rassistischer Brandanschlag Mölln, Schloß Reinbek, Germany
2021 über:arbeiten, xponart gallery, Hamburg Germany
2019 delete_ignore, Bremen, Germany
2018 MEGA, Kunstverein Quickborn, Gruppenausstellung (als HvT)
2018 Heard Craig Center For The Arts, Texas, USA
2018 Freya Frahm Haus, Laboe, Germany
2016 art-up, Kunstverein Quickborn, Germany
2016 BBK (Berufsverband bildender Künstler), Brunswiker Pavillon, Kiel, Germany
2015 Freya Frahm Haus, Laboe, Germany
solo:
2021 Art Dinner DRIFT Via Berlin, fashion council, Berlin
2019 DRIFT concept people, Hamburg Hafencity, Germany